Am Freitag, den 4. September, sind in weiten Teilen des Hafens von Rotterdam Streikmaßnahmen geplant. Es wird erwartet, dass diese Arbeitsniederlegungen den Hafenbetrieb beeinträchtigen und sich direkt auf geplante Transportaktivitäten auswirken können. Betroffen sind ausgewählte Terminal- und Umschlagprozesse. In einzelnen Bereichen kann es zu einer geringeren Produktivität, einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Umschlaggeräten oder einer vorübergehenden Aussetzung bestimmter Dienstleistungen kommen. Dies kann insbesondere bei Sendungen, die über Rotterdam als wichtigen Umschlagplatz laufen, zu längeren Transitzeiten und Beeinträchtigungen des Ladungsflusses führen.
Darüber hinaus wurde für Mittwoch, den 9. September 2026, ein landesweiter 24-stündiger Streik im Schienenverkehr angekündigt. Mitarbeitende von Infrastruktur- und Schienengüterverkehrsunternehmen, darunter ProRail und DB Cargo, werden voraussichtlich daran teilnehmen. Infolgedessen ist mit Zugausfällen, Verspätungen und Beeinträchtigungen im Schienengüterverkehr von und in die Niederlande zu rechnen. Besonders betroffen sein könnten Verkehre über die Betuweroute sowie Bahnverbindungen in Richtung Deutschland.
Kunden mit Containern oder anderen Gütern, deren Abfertigung in Rotterdam für den 4. September oder die darauffolgenden Tage vorgesehen ist, sowie Kunden mit Bahntransporten rund um den 9. September, sollten mögliche Verzögerungen bei Schiffsabfertigungen, Gate-Prozessen und Bahnverkehren einplanen. In einigen Fällen kann eine Anpassung von Abhol- und Lieferzeiten, der Transportroute oder eine vorübergehende Zwischenlagerung erforderlich sein, um einen reibungslosen Transportablauf sicherzustellen.
Wir empfehlen, mögliche Verzögerungen am 4. und 9. September sowie an den darauffolgenden Tagen bei der Planung Ihrer Transporte zu berücksichtigen. Wir beobachten die Situation eng und informieren Sie, sobald weitere Informationen verfügbar sind.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.











