Aufgrund des anhaltenden Niederschlagsmangels sinken die Wasserstände entlang des Rheins deutlich. Der wichtigste Messpunkt für die Binnenschifffahrt, Duisburg-Ruhrort, verzeichnet seit einigen Tagen einen kontinuierlichen Rückgang, wobei die Prognosen Werte unter 180 cm anzeigen.
Ähnliche Entwicklungen können am gesamten Rhein auftreten, was zunehmend herausfordernde Navigationsbedingungen auf dem gesamten Fluss zur Folge hat.
Bei niedrigen Wasserständen können Schubschiffe und Binnenschiffe nur mit reduziertem Tiefgang operieren und müssen daher pro Fahrt weniger Container laden. Um dasselbe Transportvolumen zu bewegen, sind mehr Fahrten erforderlich. Dies führt zu höheren Betriebskosten pro Container. Diese zusätzlichen Kosten spiegeln sich in einem Niedrigwasserzuschlag wider, der von den Binnenschiffsbetreibern erhoben und an ihre Kunden weitergegeben wird.
Die Berechnung des Zuschlags basiert auf dem Wasserstand, der um 05:00 Uhr am Abfahrtstag an dem jeweils relevanten Pegel gemessen wird. Der Zuschlag ist nach Verkehrsgebiet und Containergröße gestaffelt und kann sich kurzfristig ändern, wenn die Wasserstände weiter fallen. Der Rhein ist in mehrere Abschnitte unterteilt, von denen jeder seine eigene Tiefgangssituation und das entsprechende Zuschlagsniveau aufweist.
Bitte beachten Sie, dass je nach Binnenschiffsbetreiber und Inlandterminal die Zuschläge unterschiedlich sein können. Folglich kann das tatsächliche Zuschlagsniveau für Ihren Transport je nach Routing und verwendetem Terminal variieren.
Diese Zuschläge gelten für Binnenschiffs- sowie kombinierte Binnenschiff-/Straßentransporte, die für Vor- und Nachläufe über den Rhein zwischen Seehäfen im Nordseegebiet und Inlandterminals in Deutschland, Frankreich und der Schweiz eingesetzt werden.
Für weiterführende Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige FMS-Ansprechperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.












