Update zu den News vom 7. Juli 2026
Der Schienenverkehr in Deutschland ist derzeit erheblich beeinträchtigt. In den vergangenen Tagen hat sich die Betriebssituation auf Teilen der nationalen Schieneninfrastruktur weiter verschlechtert. Im Zusammenhang mit der umfassenden Sanierung des Korridors Hannover–Hamburg sind verfügbare Umleitungsstrecken und verbleibende Kapazitäten nun stark ausgelastet. In der Folge sind nahezu alle Verkehre von verlängerten Wartezeiten, längeren Laufzeiten und zeitweiligen Abstellungen von Zügen entlang der Strecke betroffen. In vielen Fällen ist es nicht möglich, verlässliche Prognosen zu Ankunfts- und Abfahrtszeiten zu geben.
Zusätzliche Störungen belasten die betrieblichen Abläufe weiter. Besonders kritisch ist die Situation auf der Main-Weser-Strecke, da diese Verbindung derzeit als zusätzlicher Engpass für den Nord-Süd-Verkehr fungiert. Die dort auftretenden Einschränkungen führen zu weiteren Verzögerungen und beeinträchtigen die Stabilität mehrerer Verkehrsrelationen im gesamten Schienennetz.
Aufgrund dieser Rahmenbedingungen fehlen Züge, die für die planmäßige Beladung dringend benötigt werden, sowohl in den nördlichen als auch in den südlichen Regionen. Erhebliche Verspätungen und Zugausfälle lassen sich daher derzeit nicht vermeiden. Bahnverkehre treffen an den Inlandterminals aktuell nicht fahrplangemäß ein.
Kunden müssen außerdem mit verspäteten Ankünften von Exportzügen zu den Seehäfen in Norddeutschland rechnen. In der Folge kann die Einhaltung von Anlieferterminen im Importverkehr sowie die Einhaltung von Schiffsabschlüssen im Exportverkehr derzeit nicht gewährleistet werden. Die operativen Teams überwachen die Situation fortlaufend und passen die Planung, wo möglich, an, dennoch ist bis zur Entspannung der Gesamtsituation mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.
Für weiterführende Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige FMS-Ansprechperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung
News | 7. Juli 2026
Der Schienengüterverkehr in den nördlichen und zentralen Regionen ist derzeit stark beeinträchtigt und weitgehend zum Erliegen gekommen. Nach Informationen der operativen Leitstellen sind mehrere Strecken betroffen, und ein regulärer Zugbetrieb kann derzeit nicht aufrechterhalten werden.
Für den Eisenbahnknoten rund um Kassel wurde ein kontrolliertes Inbound-Management eingeführt. In der Folge werden Güterzüge bereits an ihren Abgangsbahnhöfen zurückgehalten, einschließlich Verbindungen aus großen Nordterminals. In mehreren Regionen wurden Züge auf freien Streckenabschnitten abgestellt, was die Netzkapazität und Flexibilität weiter einschränkt.
Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass die operativen Leitstellen und die zentrale Netzsteuerung nur eingeschränkt erreichbar sind. Dies begrenzt die Möglichkeiten zur Steuerung der Verkehrsströme und zur wirksamen Priorisierung zwischen verschiedenen Verkehren. Operative Entscheidungen verzögern sich daher, und kurzfristige Umplanungen sind nur eingeschränkt möglich.
Aufgrund dieser Umstände fehlen Züge, die für die planmäßige Beladung sowohl in den nördlichen als auch in den südlichen Regionen benötigt werden. Erhebliche Verspätungen und Zugausfälle sind derzeit unvermeidbar. Binnen-Terminals werden nicht fahrplangemäß bedient, und Exportzüge zu Seehäfen im Norden erreichen ihre Zielorte ebenfalls später als geplant.
In der Folge können die Einhaltung der vereinbarten Liefertermine für Importladung sowie der Schiffsschlusszeiten (Cut-off) für Exportladung derzeit nicht gewährleistet werden. Kunden müssen mit anhaltenden Auswirkungen auf ihre schienenbasierten Lieferketten rechnen, bis der Regelbetrieb wiederhergestellt ist.
Für weiterführende Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige FMS-Ansprechperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.












