Der Schienengüterverkehr in den nördlichen und zentralen Regionen ist derzeit stark beeinträchtigt und weitgehend zum Erliegen gekommen. Nach Informationen der operativen Leitstellen sind mehrere Strecken betroffen, und ein regulärer Zugbetrieb kann derzeit nicht aufrechterhalten werden.
Für den Eisenbahnknoten rund um Kassel wurde ein kontrolliertes Inbound-Management eingeführt. In der Folge werden Güterzüge bereits an ihren Abgangsbahnhöfen zurückgehalten, einschließlich Verbindungen aus großen Nordterminals. In mehreren Regionen wurden Züge auf freien Streckenabschnitten abgestellt, was die Netzkapazität und Flexibilität weiter einschränkt.
Die Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass die operativen Leitstellen und die zentrale Netzsteuerung nur eingeschränkt erreichbar sind. Dies begrenzt die Möglichkeiten zur Steuerung der Verkehrsströme und zur wirksamen Priorisierung zwischen verschiedenen Verkehren. Operative Entscheidungen verzögern sich daher, und kurzfristige Umplanungen sind nur eingeschränkt möglich.
Aufgrund dieser Umstände fehlen Züge, die für die planmäßige Beladung sowohl in den nördlichen als auch in den südlichen Regionen benötigt werden. Erhebliche Verspätungen und Zugausfälle sind derzeit unvermeidbar. Binnen-Terminals werden nicht fahrplangemäß bedient, und Exportzüge zu Seehäfen im Norden erreichen ihre Zielorte ebenfalls später als geplant.
In der Folge können die Einhaltung der vereinbarten Liefertermine für Importladung sowie der Schiffsschlusszeiten (Cut-off) für Exportladung derzeit nicht gewährleistet werden. Kunden müssen mit anhaltenden Auswirkungen auf ihre schienenbasierten Lieferketten rechnen, bis der Regelbetrieb wiederhergestellt ist.
Für weiterführende Informationen oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige FMS-Ansprechperson. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.












