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Containerbegasung | Exklusive Kapazitäten im Hamburger Hafen

Strenge internationale Anforderungen beim Ex- bzw. Import von Holz, z. B. ISPM-15, erfordern eine fachgerechte Behandlung der Ware, um die Verschiffung und die Einfuhr nicht zu gefährden.

So muss Rund-, Voll-, Stau- und Verpackungsholz für den Im- und Export vor Schädlings- und Schimmelbefall geschützt werden. Die effizienteste Behandlung ist die Begasung mit Sulfuryldifluorid, welches sowohl Schädlinge in adulten als auch larviziden Stadien abtötet. Das Gas ist zudem sehr reaktionsträge, sodass keine Schäden an Ihren Waren entstehen.
Die Begasung findet im Seecontainer nach internationalen Standards (z. B. IPPC - International Plant Protection Convention) statt, wobei das Gas durch Schläuche in die Container eingebracht wird.

Containerbegasung

  • Begasung von mit Schädlingen befallenen Importwaren
  • Begasung von Rund-/Voll-/Stau- und Verpackungsholz für den Export
  • Qualitäts- und Produktsicherung durch vorbeugende Begasung im Im- und Export

Unser Team aus erfahrenen, speziell geschulten und geprüften Begasungsspezialisten sorgt dafür, dass Ihre Produkte frei von Schadorganismen, von Quarantäneschädlingen sowie von Erde sind.
Gemäß Richtlinien des importierenden Landes erstellen wir nach Ende der Begasung ein Begasungszertifikat und beantragen auch, wenn nötig, die Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses für den Export (phytosanitary certificate).

Mit eigenem Equipment (2 Reachstacker und über 100 eigene Fahrzeuge) und einem exklusiven Begasungsplatz direkt zwischen dem Hamburger Hafen und der Autobahnauffahrt sichern wir eine schnelle und effiziente Abwicklung Ihrer Container.
Wir führen die Begasung nach Ihren Wünschen an sieben Tagen in der Woche sowie tageszeitenunabhängig durch.
Durch die Beheizung der Container bei kritischen Außentemperaturen stellen wir eine ganzjährige Verfügbarkeit sicher.

Im Anschluss werden die Container entsprechend gekennzeichnet und entlüftet, sodass alle Grenzwerte eingehalten werden und das Betreten und Entladen im Bestimmungsland gewährleistet ist. So verhindern wir Verzögerungen und zusätzliche Kosten am Empfangsort. 

  • Eigenes Terminal mit Reachstackern am Hamburger Hafen
  • Speziell geschultes Fachpersonal (kein Drittanbieter) und ein eingespieltes Team
  • Zugelassenes und registriertes Unternehmen nach dem Bundes- Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Sie haben noch Fragen oder möchten unser Angebot nutzen? Melden Sie sich unter forestry @ fms

Spezialfall: Australien

Gesetzliche Bestimmungen

Der Umgang mit toxischen Gasen ist in Deutschland besonders geregelt und eingeschränkt. Aufgrund der Mengen und der meist diffizilen Einsatzbereiche stellt der Gesetzgeber hohe Anforderungen an Begasungsleiter und Begasungsunternehmen. Grundlage für die Durchführung von Begasungen sind zum einen die sogenannten Befähigungsscheine, für die der Begasungsleiter mehrere Lehrgänge mit Prüfungen bestehen muss und vor allem eine Anzahl an Begasungen selbst durchführen muss. Zusätzlich wird eine Genehmigung der zuständigen Behörde seiner Heimatstadt benötigt. Diese prüft unter anderem die Zuverlässigkeit, indem sie das behördliche Führungszeugnis prüft. Erst danach wird durch diese der Befähigungsschein ausgestellt. Um als Firma eine Begasungslizenz zu erhalten, müssen je nach Gasart zwei bis vier Befähigungsscheininhaber innerhalb der Firma zur Verfügung stehen, die die oben beschriebene Qualifikation vorweisen können.

Unser exklusiver langjähriger Partner erneuert seine Qualifikation regelmäßig.

Portrait Nadine Kinscher
Autor
Nadine Kinscher-Masur

Corporate Head of Marketing bei Fr. Meyer's Sohn

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